| Politik |
| Mein Standpunkt | |
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Warum engagiere ich mich politisch? Die Welt, in der wir leben, ist einem ständigen Wandel unterworfen. Noch vor wenigen Jahren war es praktisch unmöglich, Handel mit entfernten Nationen zu betreiben. Viele Menschen profitieren jetzt davon. Doch nicht alle können und wollen Schritt halten. Es ist die allererste Aufgabe unseres Staates, allen Bürgern ein Leben nach deren Wünschen zu ermöglichen. Unser Grundgesetz legt dafür den Rahmen fest. An vielen Stammtischen wird jedes Wochenende beinahe jedes Problem unserer Republik gelöst. Weil die Angela nicht jedesmal dabei sein kann, gibts Parteien. Sie können durch ihre Präsenz vor Ort die Lösungen effektiv zur Bundeskanzlerin tragen.
Jeder von uns hat eine Idee, wie wir unseren Staat besser machen können. Viele davon werden wieder verworfen oder nur zum wöchtenlichen Schimpfen auf den Staat am Stammtisch verunglimpft.
Welche Aufgaben habe ich übernommen? Im März 2008 wurde ich von den Bürgern des Marktes Wallersdorf zum Gemeinderat gewählt. Als einer von 20 Gemeinderäten gehört es zu meinem Aufgabengebiet, für den Bau und Unterhalt von Schulgebäuden, Kindergärten, Straßen, Spielplätzen, Versammlungsräumen und Sporthallen zu sorgen. Die Ausweisung neuer Bau- und Gewerbegebiete, die Genehmigung von Bauanträgen und die Einstellung neuer Gemeindemitarbeiter gehört ebenfalls dazu. Unter den vielen weiteren Aufgaben erscheinen mir besonders wichtig die Vereins- und Jugendförderung sowie die Festlegung des Hebesatzes auf Einkommens- und Grundsteuer.
In meiner Funktion als Gemeinderat wurde ich von meinen Kollegen im Mai zum Jugendbeauftragten der Gemeinde ernannt. Darauf bin ich besonders stolz, weil mir die Anliegen der jungen Menschen nicht nur aufgrund meines Alters besonders vertraut sind. Die Kinder sollen sich in unserer Gemeinde wohlfühlen. Für sie möchte ich ein Ansprechpartner und Hilfesteller sein. Dafür wurde ein extra Portal eingerichtet: www.wolfgang-hiergeist.de/jugend Außerdem wurde ich im März 2008 überraschend von den Bürgern unseres Landkreises Dingolfing-Landau zum Kreisrat gewählt. Mit meinen 59 Kollegen und dem Landrat Trapp betreuen wir jährliche Ausgaben von ca. 60 Millionen Euro. Dazu gehört die medizinische Versorgung der Bürger durch unsere beiden Krankenhäuser, der Bau und Unterhalt von Schulräumen für Gymnasien, Realschulen und Förderschulen, Straßenbau und -unterhalt, die Jugendhilfe (für behinderte und benachteiligte Kinder, Jugendsozialarbeit, weiteres siehe hier), die Sozialhilfe (gemeinsam mit der Agentur für Arbeit), der Unterhalt zweier Altenheime und vieles mehr. Der Landkreis finanziert sich zum größten Teil durch die Gemeinden über die Kreisumlage.
Die Finanzierung von Gemeinde und Landkreis habe ich deshalb erwähnt, weil mir folgendes wichtig ist: jede Ausgabe von Gemeinde und Landkreis wird letztendlich vom Bürger getragen. Natürlich hat es seinen Reiz, den Bürgern Geschenke zu bereiten. Langfristig kann eine restriktionslose Ausgabenpolitik jedoch dazu führen, dass die Hälfte der Bevölkerung, die die Steuerlast tragen muss, in ihrer Liebe zur Heimat beeinträchtigt wird.
Im Gemeiderat und im Kreistag sitze ich nicht für eine Partei, sondern für eine Liste: es handelt sich um die Junge Bürger Liste. Diese stellt in beiden Gremien eine unabhängige Fraktion dar. Im Kreistag bilden wir mit der Fraktion der CSU eine Fraktionsgemeinschaft.
Wenn es um Fragen der Landes-, Bundes- oder Europapolitik geht, zeige ich mich als Mitglied der CSU. Ich bin als Vorsitzender der Jungen Union im Landkreis Dingolfing-Landau Mitglied in der Kreisvorstandschaft der CSU Dingolfing-Landau. Wie oben dargelegt empfinde ich politisches Engagement wichtig und als kleine Gegenleistung an die Demokratie und die Sicherheit für Recht, Gesundheit, Leib und Leben, welche sie uns in den letzten 60 Jahren verschafft hat. Ich bin deshalb Mitglied in der CSU geworden, weil ich finde, dass sie das ausgewogenste Konzept zwischen sozialem Netz und Leistungsbereitschaft vertritt.
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