Wolfgang Hiergeist

Politik
Mein Standpunkt

 

Warum engagiere ich mich politisch?

Die Welt, in der wir leben, ist einem ständigen Wandel unterworfen. Noch vor wenigen Jahren war es praktisch unmöglich, Handel mit entfernten Nationen zu betreiben. Viele Menschen profitieren jetzt davon. Doch nicht alle können und wollen Schritt halten. Es ist die allererste Aufgabe unseres Staates, allen Bürgern ein Leben nach deren Wünschen zu ermöglichen. Unser Grundgesetz legt dafür den Rahmen fest.

 

An vielen Stammtischen wird jedes Wochenende beinahe jedes Problem unserer Republik gelöst. Weil die Angela nicht jedesmal dabei sein kann, gibts Parteien. Sie können durch ihre Präsenz vor Ort die Lösungen effektiv zur Bundeskanzlerin tragen.

 

Jeder von uns hat eine Idee, wie wir unseren Staat besser machen können. Viele davon werden wieder verworfen oder nur zum wöchtenlichen Schimpfen auf den Staat am Stammtisch verunglimpft.
Ich bin fest davon überzeugt, dass man die Welt verändern kann.

 

Welche Aufgaben habe ich übernommen?

Im März 2008 wurde ich von den Bürgern des Marktes Wallersdorf zum Gemeinderat gewählt. Als einer von 20 Gemeinderäten gehört es zu meinem Aufgabengebiet, für den Bau und Unterhalt von Schulgebäuden, Kindergärten, Straßen, Spielplätzen, Versammlungsräumen und Sporthallen zu sorgen. Die Ausweisung neuer Bau- und Gewerbegebiete, die Genehmigung von Bauanträgen und die Einstellung neuer Gemeindemitarbeiter gehört ebenfalls dazu. Unter den vielen weiteren Aufgaben erscheinen mir besonders wichtig die Vereins- und Jugendförderung sowie die Festlegung des Hebesatzes auf Einkommens- und Grundsteuer.

 

In meiner Funktion als Gemeinderat wurde ich von meinen Kollegen im Mai zum Jugendbeauftragten der Gemeinde ernannt. Darauf bin ich besonders stolz, weil mir die Anliegen der jungen Menschen nicht nur aufgrund meines Alters besonders vertraut sind. Die Kinder sollen sich in unserer Gemeinde wohlfühlen. Für sie möchte ich ein Ansprechpartner und Hilfesteller sein. Dafür wurde ein extra Portal eingerichtet: www.wolfgang-hiergeist.de/jugend

 

Außerdem wurde ich im März 2008 überraschend von den Bürgern unseres Landkreises Dingolfing-Landau zum Kreisrat gewählt. Mit meinen 59 Kollegen und dem Landrat Trapp betreuen wir jährliche Ausgaben von ca. 60 Millionen Euro. Dazu gehört die medizinische Versorgung der Bürger durch unsere beiden Krankenhäuser, der Bau und Unterhalt von Schulräumen für Gymnasien, Realschulen und Förderschulen, Straßenbau und -unterhalt, die Jugendhilfe (für behinderte und benachteiligte Kinder, Jugendsozialarbeit, weiteres siehe hier), die Sozialhilfe (gemeinsam mit der Agentur für Arbeit), der Unterhalt zweier Altenheime und vieles mehr. Der Landkreis finanziert sich zum größten Teil durch die Gemeinden über die Kreisumlage.

 

Die Finanzierung von Gemeinde und Landkreis habe ich deshalb erwähnt, weil mir folgendes wichtig ist: jede Ausgabe von Gemeinde und Landkreis wird letztendlich vom Bürger getragen. Natürlich hat es seinen Reiz, den Bürgern Geschenke zu bereiten. Langfristig kann eine restriktionslose Ausgabenpolitik jedoch dazu führen, dass die Hälfte der Bevölkerung, die die Steuerlast tragen muss, in ihrer Liebe zur Heimat beeinträchtigt wird.

 


Für welche Partei spreche ich?

Im Gemeiderat und im Kreistag sitze ich nicht für eine Partei, sondern für eine Liste: es handelt sich um die Junge Bürger Liste. Diese stellt in beiden Gremien eine unabhängige Fraktion dar. Im Kreistag bilden wir mit der Fraktion der CSU eine Fraktionsgemeinschaft.


Es ist mir besonders wichtig herauszustellen, dass ich Entscheidungen nach persönlicher Information über die Sachlage ausschließlich nach meinem Gewissen treffe.


Wenn es vorkommt, dass ein Sachverhalt zu kompliziert ist, um sich in wenigen Tagen einzuarbeiten, ist es notwenig, sich auf die Weisheit und das Wissen von älteren Kollegen verlassen zu können: im Gemeinderat handelt es sich dabei um Bürgermeister Ottmar Hirschbichler, der ein integrer und gewissenhafter Diener seines Amtes ist. Im Kreistag zögere ich nicht, die älteren Kollegen wie Helmut Steininger und Erwin Huber, MdL oder Werner Bumeder um Rat zu fragen. Bis jetzt haben sie mich nicht enttäuscht und immer aufrichtig Rede und Antwort gestanden.

 

Wenn es um Fragen der Landes-, Bundes- oder Europapolitik geht, zeige ich mich als Mitglied der CSU. Ich bin als Vorsitzender der Jungen Union im Landkreis Dingolfing-Landau Mitglied in der Kreisvorstandschaft der CSU Dingolfing-Landau. Wie oben dargelegt empfinde ich politisches Engagement wichtig und als kleine Gegenleistung an die Demokratie und die Sicherheit für Recht, Gesundheit, Leib und Leben, welche sie uns in den letzten 60 Jahren verschafft hat. Ich bin deshalb Mitglied in der CSU geworden, weil ich finde, dass sie das ausgewogenste Konzept zwischen sozialem Netz und Leistungsbereitschaft vertritt.


Selbstverständlich ist dies Ansichtssache, folgende fünf Punkte sind für mich am wichtigsten und damit stimmt die CSU am ehesten mit mir überein:

 

  • Niemand darf aufgrund von Krankheit, Behinderung oder Arbeitslosigkeit verwahrlosen und abstürzen
  • Jedem Bewohner unseres Landes müssen alle Chancen, Schulen und Berufe gleichermaßen offenstehen
  • Bekenntnis zu Demokratie und Menschenrechten: allgemeine, freie, gleiche, geheime, unmittelbare und persönliche Wahlen 
  • Gleichheit der Menschen unabhängig von Rasse, Bildungsstand, Einkommen, Religion oder Geschlecht.
  • Leistung muss sich lohnen! Diese Aussage ist meiner Ansicht nach verantwortlich für den Reichtum unseres Landes - von dem im Übrigen alle profitieren: Warum haben unsere Väter eine Stunde länger gearbeitet als ihre sozialistischen Kollegen? Weil sie sie bezahlt bekamen. Warum haben meine Mitschüler bessere Noten? Weil sie mehr gelernt haben. Warum verdient mein Nachbar mehr als ich? Weil er länger arbeitet... Hinter obigem Satz verbirgt sich meiner Meinung nach soziale Hilfsbereitschaft: zu hohe Sozialleistungen mindern den Antrieb, selbst eine Arbeit zu ergreifen. Der soziale Status wird so über Generationen zementiert. Jedes Kind sollte wissen: Wer liest und lernt hat Arbeit hat Geld. Die Behauptung der linken Parteien, damit werde die Kindheit zerstört, weise ich entschieden zurück. Ganz im Gegenteil: Es handelt sich um das grundlegendste Element der Erziehung: die stringente Kausalität! Räumst Du Dein Zimmer auf, bekommst Du ein Eis. Im Moment belohnt der Staat die falschen: Beginnt bei einem arbeitsloses Paar mit zwei Kindern der Vater zu arbeiten, dann vermindert sich das Einkommen. Aber ich schweife ab... wer gerne weiterdiskutieren möchte, der schreibe mir eine Nachricht.